Wohnhaus bei Böblingen

In der Nähe von Böblingen baute das Bauatelier W3 ein attraktives Wohnhaus in massiver Bauweise. Von Anbeginn wurde die besondere topografische Lage mit der wunderbaren Aussicht auf die umgebende Landschaft in die Planungsüberlegungen mit einbezogen. Die komplexe Planung wurde von Hans Max Wurth ganz auf die Wünsche der Bauherrschaft abgestimmt. Die Stellung des Gebäudes wurde besonders sorgfältig geplant. Hier wurden mehrere Alternativen entworfen und am 3D Computermodell untersucht. Schließlich wählte die Bauherrschaft für ein voll unterkellertes, zweigeschossiges Wohnhaus mit Tiefgarage im UG das perfekt in die topografische Lage des Grundstückes eingepasst ist.

Wohnhaus bei Böblingen Außenansicht Bauberatung: Bauatelier W3

Wohnhaus bei Böblingen
Außenansicht
Bauberatung: Bauatelier W3

Wohn- und Essbereich wurden im Erdgeschoss offen und luftig gestaltet werden und bilden ein attraktives Raumkontinuum. Die Schlafräume und das Wellnessbad befinden sich im Dachgeschoss. Das Gebäude erfüllt als Effizienzhaus den Niedrigenergiestandard. Die Bauzeit betrug zehn Monate.

Wellnessbad Innenansicht

Wellnessbad Innenansicht

Effizienzhaus Plus – das Plusenergiehaus

Während das Niedrigenergiehaus bei der Hausplanung mittlerweile Standard ist, ist die Realisierung von Effizienzhäusern-Plus bzw. Plusenergiehäusern noch eher die Ausnahme.

Plusenergiehaus, geplant von Bauatelier W3

Plusenergiehaus, geplant von Bauatelier W3

Mit einem Effizienzhaus-Plus  wird im Jahresmittel mehr Energie erzeugt als verbraucht wird. Damit hat das Plusenergiehaus eine positive Energiebilanz. Der überschüssig erzeugte Strom wird in das lokale Stromnetz eingespeist und zu einem wirtschaftlich interessanten Preis vergütet. Ein großer Vorteil des Effizienzhaus-Plus ist die Unabhängigkeit von steigenden Preisen am Energiemarkt, vor allen Dingen von Öl und Gas. Die durch die Gebäudetechnik erforderlichen Mehrkosten werden mit den gesparten Energiekosten bzw. den Energiegewinnen über die Jahre ausgeglichen.

Um die Kriterien für ein Plusenergiehaus zu erfüllen, ist ein zusätzlicher baulicher und technischer Aufwand von Nöten. Ein wichtiger Faktor ist eine hochdämmende Außenhülle, die außerdem luftdicht ist. Diese umfasst die Außenwände, das Dach, der Kellerboden und die Kellerwände. Über eine kontrollierte Lüftungsanlage wird die in der Abluft vorhandene Wärmeenergie zurück gewonnen. Über eine Photovoltaikanlage wird Strom erzeugt. Da in den unterschiedlichen Jahreszeiten ein unterschiedlicher Energiebedarf besteht, muss dieser über das Stromnetz oder über Energiespeicher ausgeglichen werden. Die in den Kälteperioden fehlende Wärme wird über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe oder Geothermie (Wärme aus der Tiefe) erzeugt. Über eine Solarthermieanlage auf dem Dach wird ein Großteil der Warmwasserbereitung abgedeckt.

Das Gebäude wird mit relativ großen Fensteröffnungen im Süden geplant, um tagsüber möglichst viele solare Energiegewinnung zu realisieren. Die Nordseite wird mit möglichst kleinen Fensteröffnungen versehen.

Weiterhin müssen die im Gebäude verwendeten Elektrogeräte über die höchste Effizienzklasse verfügen. Die Beleuchtung erfolgt über Energiesparlampen und LED-Beleuchtung.

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) definiert das Plusenergiehaus wie folgt: „Das Effizienzhaus-Plus-Niveau ist erreicht, wenn sowohl ein negativer Jahres-Primärenergiebedarf (∑Qp < 0 kWh/m²a) als auch ein negativer Jahres-Endenergiebedarf (∑Qe< 0 kWh/m²a) vorliegen. Alle sonstigen Bedingungen der Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV 2009) sind einzuhalten.“

Von Hans Max Wurth geplantes Wohnhaus bei Calw

In der Umgebung von Calw baute das Bauatelier W3 ein attraktives Wohnhaus in massiver Bauweise. Die Planung wurde von Hans Max Wurth ganz auf die Wünsche der Bauherrschaft abgestimmt. Eine besondere Herausforderung ergab sich durch die anspruchsvolle Topografie. Das Grundstück befindet sich an einem Steilhang. Das Gebäude wurde auf Wunsch des Bauherren zur Landschaft hin orientieren. Am Computer wurden am virtuellen Gebäudemodell unterschiedliche Bebauungsvarianten simuliert. Schließlich entschied sich die Bauherrschaft für ein giebelständiges, zweigeschossiges Wohnhaus mit Tiefgarage im UG.

Wohnhaus bewi Calw Bauberatung: Hans Max Wurth, Bauatelier W3

Wohnhaus bewi Calw
Bauberatung: Hans Max Wurth, Bauatelier W3

 Besonders wichtig war der Bauherrschaft offene und helle Wohnräume zu realisieren. Im Wohnbereich gibt es einen großen Luftraum mit offener Galerie.
Das Wellnessbad ist großzügig geplant und mit einer Sauna versehen.

Wohnhaus bei Calw, Innenansicht

Wohnhaus bei Calw, Innenansicht

Von allen Wohnräumen hat man einen herrlichen Blick auf die umliegende Landschaft. Die Freiraumgestaltung wurde von Bauatelier W3 ganz auf das Wohnhaus abgestimmt. Das Gebäude wird in massiver Bauweise realisiert und erfüllt den Niedrigenergiestandard.

Effizienzhaus in der Schweiz

In der Zentralschweiz baute das Bautelier W3 ein Effizienzhaus in massiver Bauweise. Die Planung wurde von Hans Max Wurth ganz auf die Wünsche der Bauherrschaft abgestimmt. Eine besondere Herausforderung ergab sich aus der anspruchsvollen Topografie. Das Grundstück befindet sich an einem Steilhang. Das Gebäude sollte auf Wunsch des Bauherren einen schwebenden Charakter erhalten. Am Computer wurden am virtuellen Gebäudemodell unterschiedliche Bebauungsvarianten simuliert. Schließlich entschied sich die Bauherrschaft für einen eingeschossigen Bungalow mit Tiefgarage im UG.

Bungalow in der Schweiz Bauberatung: Bauatelier W3

Bungalow in der Schweiz
Bauberatung: Bauatelier W3

 Alle Wohnräume befinden sich auf einem Geschoss, mit herrlichen Blick auf die umliegende Landschaft. Die Freiraumgestaltung wurde von Bauatelier W3 ganz auf das Wohnhaus abgestimmt. Das Gebäude wird in massiver Bauweise realisiert und erfüllt als Effizienzhaus den Niedrigenergiestandard. Das Gebäude ist voll unterkellert. Die Bauzeit betrugt zehn Monate.

Einstieg in die Bauplanung

Hat man sich für den Bau eines Eigenheimes entschieden, so empfiehlt sich eine systematische Herangehensweise für den Einstieg in die Planung. Zunächst gilt es einen erfahrenen Planungspartner mit der Erstellung eines Planungskonzeptes heranzuziehen. Das Grundstück muss zu diesem Zeitpunkt noch nicht erworben sein. Es ist sogar sinnvoll vor dem Grundstückskauf die mögliche Bebauung zu klären um sicherzustellen dass das gewünschte Raumprogramm sich auch umsetzten lässt.

Wohnhaus Innenansicht Gebäudeplanung: Bauatelier W3

Wohnhaus Innenansicht
Gebäudeplanung: Bauatelier W3

Bei der Vorplanung empfiehlt es sich deshalb von Beginn an den Bebauungsplan (zeichnerischer Teil und Textteil) mit einzubeziehen. Diese Unterlagen sind beim zuständigen Bauamt zu erfragen. Sie geben darüber Auskunft wie viel Grundstückfläche (GRZ) und wie viel Geschossfläche (GFZ) realisiert werden darf. Außerdem gibt es in der Regel Vorgaben zu der Dachneigung sowie der Trauf- und Firsthöhen und der Dachrichtung. Oft gibt es auch Vorgaben wo die Garage geplant werden muss und in welchem Bereich das Gebäude geplant werden darf (Baufenster, Baugrenze, Baulinie)

In alten Innenstadtlagen und Ortskernen ist häufig kein gültiger Bebauungsplan vorhanden. Ist dies der Fall so wird in der Regel der §34 des Baugesetzbuches herangezogen. (siehe früherer Blogeintrag)

Außerdem macht es Sinn die auch die Topografie des Grundstücks von einem Geometer aufnehmen zu lassen. Der Geometer erfasst dabei die genauen Grundstücksgrenzen und die Geländehöhen. Besteht ein Baufenster kann dieses exakt eingezeichnet werden. Der Planer kann dann von Anbeginn mit einem exakten Geländemodell arbeiten.

Die frühzeitige Anwendung von CAD bei der Bauplanung hat den Vorteil, dass für die Bauherrschaft schon früh ein hohes Maß an Planungssicherheit besteht. Dabei wird zunächst ein dreidimensionales Geländemodell und dann ein virtuelles Gebäudemodell (BIM) im Maßstab 1:1 erstellt. Alle Zeichnungen werden dann mit Hilfe von diesem Computermodell erzeugt. Das virtuelles Gebäudemodell wird dann nach den jeweiligen Planungssitzungen solange angepasst bis alle Änderungswünsche eingearbeitet sind. Dadurch dass alle Gebäudemassen in  einem solchen Modell automatisch mitgeneriert werden kann schon in einem frühen Stadium sehr genau die Baukosten ermittelt werden. Ein weiterer großer Vorteil sehen wir darin, dass von Anbeginn die topografische Lage des Grundstücks mit berücksichtigt und das Gebäude darauf abgestimmt werden kann.