Bauatelier W3: Tipps rund um das Thema barrierefreies Bauen

Der Bau eines Eigenheims ist immer ein wichtiger Schritt. Entscheidet man sich dazu, will man die Immobilie natürlich auch möglichst lange nutzen. Deshalb möchte das Team vom Bauatelier W3 in diesem Beitrag ein paar Denkanstöße und Tipps zum Thema barrierefreies Bauen geben.

Entschließt man sich dazu sein Eigenheim barrierefrei zu planen, ist erst einmal wichtig die baulichen Möglichkeiten zu prüfen. Hiebei ist entscheidend, welche Voraussetzungen ein Grundstück sowie der für den Geltungsbereich zugehörige Bebauungsplan bieten. Ist ein Grundstück eben und lässt der Bebauungsplan dies zu, sollte man nach Möglichkeit alle wichtigen Wohnräume im Erdgeschoss anordnen.
Ist dies nicht möglich so empfiehlt es sich von Anbeginn einen Lift – im Idealfall mit den entsprechenden Abmessungen für einen Rollstuhl einzuplanen. Dieser kann auch erst später -bei Bedarf-  nachgerüstet werden. Der dann benötigte Platz sollte aber unbedingt schon von Beginn an mit eingeplant werden, um eine spätere Nachrüstung zu vereinfachen.

Weiterhin sollte das Gebäude ohne Schwellen oder Stufen konzipiert werden. Auch empfiehlt es sich, den Sanitärbereich so zu gestalten, dass Sie eben –ohne Schwelle- in die Dusche gelangen können. Ebenso sollten Balkontüren und Zugänge auf Terrassen ohne Schwelle ausgeführt werden. Außerdem ist es sinnvoll die Türbreiten, die Anordnung der Sanitärobjekte und der Bewegungsräume so zu dimensionieren, dass sie auch bequem mit einem Rollstuhl zu befahren wären. Hierbei ist die DIN 18040-2 maßgebend.

Was den späteren Umbau von Gebrauchsimmobilien angeht, so gibt es ein Förderprogramm der KFW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Hierbei wird pro Wohneinheit ein Kredit bis zu 50.000.- subventioniert. D.h. sie zahlen niedrigere Zinsen.

Atelier W3 baut Wohnhaus bei Pforzheim

Das Atelier W3 aus Fellbach baut in der Nähe von Pforzheim ein
modernes Wohnhaus in massiver Bauweise. Das auskragende Flachdach sowie die
Farbkonzeption verleihen dem zweigeschossigen Wohnhaus seinen besonderen
Charakter. Das Gebäude ist als zweigeschossiger Baukörper geplant.  Die Gartengestaltung wurde sorgsam auf die Gebäudeplanung abgestimmt.

Wohnhaus Porzheim, Bauplanung: Hans Max Wurth, Atelier W3

Wohnhaus Porzheim,
Bauplanung: Hans Max Wurth, Atelier W3

Das Raumprogramm wurde  vom Atelier W3 ganz auf die Wünsche der Bauherrschaft hin entwickelt.
Der Zugang erfolgt über das UG. Dort befinden sich auch die Garage und der
Technikraum. Im EG befindet sich der Wohn- und Essbereich und die Küche,
das Gäste- WC sowie das Gästezimmer. Im DG sind die Schlafzimmer und das
Badezimmer untergebracht. Die Regenwasserentwässerung ist an eine 6cbm-
Zisterne angeschlossen. Das gesammelte Regenwasser wird zur
Gartenbewässerung verwendet. Hans Max Wurth war bei der Planung von Anbeginn
eine schlüssige Gesamtkonzeption wichtig um den kompakten Baukörper
kostengünstig zu realisieren.

Bauantrag im Kenntnisgabeverfahren oder Genehmigungsverfahren?

Wird ein Bauantrag gestellt so besteht die Möglichkeit dies im Kenntnisgabeverfahren zu tun. Vorrausetzung ist, dass ein qualifizierter Bebauungsplan für das betreffende Grundstück vorliegt.
Liegt es im Geltungsbereich
eines Bebauungsplanes, so muss dieser mindestens Festsetzungen über die Art (z.B. Wohnen, Gewerbe) und das Maß (Größe) der baulichen Nutzung, die überbaubaren Grundstücksflächen und die örtlichen Verkehrsflächen enthalten.

Wohnhaus Bauberatung: Atelier W3

Wohnhaus
Bauberatung: Atelier W3

Bei Abweichungen vom Bebauungsplan muss für jede Abweichung ein Antrag auf
Abweichungen, Ausnahmen oder Befreiungen gestellt werden. Ist dies der Fall, darf erst mit dem Bau begonnen werden, wenn über diesen Antrag entschieden wurde.
Ist für ein Vorhaben im Kenntnisgabeverfahren noch eine
andere Entscheidung notwendig (z.B. eine Genehmigung nach dem Denkmalschutzgesetz), so muss diese zusätzlich zur Kenntnisgabe beantragt werden. Die Genehmigung über Abweichungen, Ausnahmen oder
Befreiungen ist gebührenpflichtig.
Ein Bauantrag im Kenntnisgabeverfahren wird in der Regel innerhalb von vier

Wochen -bis zur Erteilung der Baugenehmigung- bearbeitet und ist damit mir einer deutlichen Zeitersparnis verbunden.
In alten Ortskernen und Innenstadtlagen liegt häufig kein qualifizierter Bebauungsplan vor. Dann ist zwingend ein Genehmigungsverfahren vorgeschrieben. Dies dauert zwar länger bietet aber auch mehr Rechtssicherheit.
Daher wird das Genehmigungsverfahren auch häufig angewandt wenn ein qualifizierter Bebauungsplan vorliegt.
Wird die Baugenehmigung erteilt so gilt diese für drei Jahre und muss dann mittels eines schriftlichen Antrages verlängert werden.

Bauberater Hans Max Wurth plant Stadtvilla bei Ulm

In Ulm plant das Bauatelier W3 rund um Bauberater Hans Max Wurth ein attraktives Massivhaus.  Das Gebäude ist als zweigeschossiger Baukörper mit auskragendem Flachdach konstruiert. Besonderes berücksichtigt wurde auf die erhöhte Lage des Grundstücks, denn die Ausblicke auf hügelige Landschaft sollten von möglichst vielen Wohnräumen aus erlebbar sein. Auch die Gartengestaltung wurde sorgsam an die Gebäudeplanung angepasst.

Stastvila in Ulm Bauplanung: Hans Max Wurth

Stastvila in Ulm
Bauplanung: Hans Max Wurth

 Somit ist die individuelle Planung der Stadtvilla ganz auf die räumlichen Erfordernisse der Familie abgestimmt. Wohnräume und Küche wurden im Erdgeschoss angeordnet. Schlafzimmer und ein Wellnessbad befinden sich im Dachgeschoss.

Das Wohnhaus wird in massiver Bauweise in Poroton erstellt. Die Bauzeit ist von Planer Bauatelier W3 über neun Monate geplant.