Haustypen 2: Massivhäuser

Mit massiver Bauweise bezeichnet man ein Gebäudekonzept bei dem die Außenwände und Deckenelemente die tragende Funktion übernehmen und aus massiven Baustoffen erstellt werden. Die massive Bauweise aus Ziegelsteinen, Porenbeton, Blähton oder Kalksandstein hat zunächst wegen der höheren Rohdichte der Außenwand Vorteile beim Lärmschutz und verfügt über einen hohen Feuerwiderstand.

Haus in massiver Bauweise Bauplanung: Hans Max Wurth

Haus in massiver Bauweise
Bauplanung: Hans Max Wurth

Massivhäuser werden meist auf der Baustelle von Grund auf erstellt und nehmen dadurch eine längere Bauzeit als zum Beispiel ein Holzständerhaus in Anspruch. Es gibt aber auch die Möglichkeit mit vorgefertigten massiven Wandteilen zu arbeiten. Hier kommt häufig Liapor -eine Mischung aus Blähton und Beton- zum Einsatz. Aber auch Wandelemente aus Porenbeton und Ziegel kommen immer häufiger zur Anwendung.

Unsere Kunden schätzen die massive Bauweise, da Massivhäuser in ihrer Gestaltung  individueller an die Wünsche der Kunden angepasst werden können.

Massivhaus in der Nähe von Zürich Bauplanung: Bauatelier W3

Massivhaus in der Nähe von Zürich
Bauplanung: Bauatelier W3

Das Wellnesshaus – Ihr Wohnfühlhaus

Wir haben in unserem Bauatelier W3 Blog schon öfter über Wellnesshäuser berichtet.
In unserem heutigen Beitrag wollen wir genauer darauf eingehen, was so ein Wellnesshaus ausmacht:

Für das besondere Wohngefühl in den eigenen vier Wänden wird das Thema Wellness immer bedeutender. Entspannung und Erholung und das Training von körperlicher Fitness zu Hause haben dabei einen besonderen Stellenwert. Ein Welnesshaus zeichnet sich durch die Berücksichtigung solcher Wellnesszonen in der räumlichen Planung aus. So wird beispielsweise ein Swimmingpool, ein Fittnessraum oder ein Wellnessbad mit Whirpool und Sauna von Anfang an in die Planung mit aufgenommen.

Wohnhaus mit Innen- und Außenpool Bauplanung: Atelier W3

Wohnhaus mit Innen- und Außenpool
Bauplanung: Atelier W3

Die Herausforderung bei der Planung liegt in der Funktionalen und gestalterischen Zusammenführung unterschiedlicher Nutzungszonen. Der Übergang unterschiedlicher Raumzonen soll dabei möglichst fließend erfolgen. Ein besonderes Augenmerk ist dabei auf die Auswahl der Bodenbeläge und Wandoberflächen zu legen. Diese sind so aufeinander abzustimmen dass sich möglichst harmonische Raum- und Materialfolgen bilden.

Bei den von uns erstellten Wellnesshäusern bilden Badezimmer mit Sauna oder Dampfbad und Schlafbereich häufig eine architektonische Einheit. Unser Bauplaner Hans Max Wurth achtet immer darauf dass das Wellnessbad genügend Raum bietet um als echter Aufenthaltsraum zu dienen. Eine begehbare Dusche, ein Whirlpool oder eine große Badewanne sowie ein Saunabereich sollten eingeplant sein.
Bei einem Hanggrundstück kann der Wellnessbereich im UG mit Zugang zum Garten eine sinnvolle Planungsoption sein. Dabei könnte man beispielsweise einen Jakuzzi im Außenbereich planen.

CAD wird im Bauwesen immer bedeutender

Leistungsfähige Architektursoftware wird im Bauwesen immer wichtiger. So können mit moderner CAD-Software schon in einem sehr frühen Stadium komplexe Geländesituationen dargestellt und die Belichtungsverhältnisse simuliert werden.
Der Planer erstellt keine zweidimensionalen Zeichnungen
mehr, sondern erstellt ein digitales Gebäudemodell im Maßstab 1:1 und leitet dann davon alle wichtigen Zeichnungen, wie Grundrisse, Ansichten und Schnitte ab. Auch die Raumgrößen und Volumen können
von Anfang an ermittelt und das Gebäude von Beginn an zusammen mit dem bestehenden Gelände dargestellt werden.
Der Bauherr erhält so schon zu einem sehr frühen Stadium wichtige zusätzliche
Entscheidungshilfen.
In einer Gebäudeanimation kann ein virtueller Rundgang durch das Gebäude
erstellt werden. Großes Potential hat das virtuelle Gebäudemodell auch in der Realisierung. Die CAD Daten
können als Grundlage für den Geometer und den Statiker exportiert werden. Es ist sogar möglich dass z.B. der Haustechniker im gleichen digitalen Gebäudemodell arbeitet. Außerdem erhalten die Genehmigungsbehörden eine bessere Entscheidungsgrundlage für das Baugenehmigungsverfahren.
Planungsbeispiel:

Planungsbeispiel 2

Planungsbeispiel  Wohnhaus

eine Garage an der Grundstücksgrenze planen

Oft haben unsere Kunden Fragen bezüglich der Garagenplanung. Hierbei geht es häufig darum, ob es möglich ist, die Garage außerhalb der überbaubaren Grundstücksfläche an der Grundstücksgrenze zu planen. In diesem Beitrag will das Atelier W3 ein paar Ratschläge für diesen Sonderfall geben.

Zunächst ist zu prüfen ob im Bebauungsplan ein Baufenster für Garagen ausgewiesen ist -und wenn nicht- ob eine Garage auch außerhalb der überbaubaren Grundstücksfläche (Baufenster) gebaut werden darf.
Ist die Position der Garage dann festgelegt und wird diese direkt an die Grundstücksgrenze geplant so ist zu beachten, dass die Ansichtsfläche der Garage 25qm nicht überschreiten darf. Auch für die Wandhöhe gibt es hier Vorgaben. Diese darf  an der niedersten Stelle nicht höher als 3m sein. Für die Ermittlung der Wandhöhe ist der höchste Punkt der Geländeoberfläche zugrunde zu legen.

Wohnhaus mit Garage Bauplanung: Atelier W3

Wohnhaus mit Garage
Bauplanung: Atelier W3

Außerdem ist zu beachten dass mit der Grenzbebauung eine Gesamtlänge entlang der einzelnen Grundstücksgrenze von 9m und insgesamt 15m nicht überschritten werden darf (§6Abs.1LBO).
Sind diese Rahmenbedingungen eingehalten so ist diese Garage ohne eigene Abstandflächen zulässig und darf auf die Grundstücksflächen gebaut werden.
Beim Sonderfall Tiefgaragen verhält es sich so, dass diese abstandsflächenrechtlich nicht relevant sind, da diese keine Außenwände aufweisen. (§5 Abs.1 und §6 Abs.1 LBO). Tiefgaragen dürfen demnach bis an die Grundstücksgrenze und mit beliebiger Länge geplant werden.